Autograf: Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (D-Dl), Sign. Mscr.Dresd.App. 42,23

Hochgeehrtester Freund!

Mit gerührtestem Danke zeige ich Ihnen den Empfang Ihres wunderschönen Quintetts an, welches bereits bei noch mangelhafter erster Probe uns alle in Entzücken versetzte. Ich freue mich unendlich darauf es bald gut einstudirt zu hören. Dank Ihnen, trefflichster Meister, tausend Dank von allen, und besonders von mir, dem Sie durch die schmeichelhafte Dedication1 eine so große Ehre erwiesen haben, welche ich zwar noch nicht verdiene, mir aber ungemein wohl thut u. anspornen soll mich Ihres Wohlwollens und Ihrer Freundschaft immer würdiger zu machen. Mit den innigsten Wünschen für Ihr dauerndes Wohlergehen zeichnet

Ihr
Sie hochverehrender u. liebender
CGReissiger

Dresden, d. 2. April 39.

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Quintette, Vl 1 2 Va 1 2 Vc, op. 106
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1839040244

http://bit.ly/2Xglxqb

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Reißiger an Spohr, 21.08.1838. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Reißiger, 23.11.1839.

[1] Vermutlich die Reaktion auf eine Spohr von Reißiger zuvor gewidmete Ouvertüre (vgl. Vorbrief).

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (17.04.2019).