Autograf: letzter Nachweis siehe Druck
Druck: Autographen von Musikern, Schriftstellern, Gelehrten, Naturforschern, bildenden Künstlern, Schauspielern und historischen Persönlichkeiten. Versteigerung am 21. und 22. November 1930 (= Katalog Liepmannssohn 60), Berlin 1930, S. 45 (teilweise)

Geehrtester Freund und College

[...] Erfreulich war mir die Nachricht, daß Sie meine Oper Jessonda ... auf eine würdige Weise vorzuführen beabsichtigen [er wolle die Partitur dem Kärnthnertor-Theater in Wien für 15 Friedrichsd’or überlassen. Die Aufführung auf dem Josephstädter Theater soll verhindert werden] Sollte der Gesandte unseres Hofes dabey mitwirken können, so wird er es, von Ihnen aufgefordert, gewiß gern thun! [...]

Erwähnte Personen: Haslinger, Tobias
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Jessonda
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen: Hoftheater am Kärntnertor <Wien>
Josefstädter Theater <Wien>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1836052422

http://bit.ly/2qdXlb2

Spohr



[Ergänzung 23.04.2019: Die Angabe des Adressaten dieses Briefs folgte bisher dem Auktionskatalog, der Haslinger angibt. Der Zusammenhang innerhalb der Korrespondenzen zeigt jedoch, dass Kreutzer als Kapellmeister des Kärntnertor-Theaters der „Freund und College“ sein muss, der die Oper dort aufführt und nicht Spohrs Verleger Tobias Haslinger.
Dieser Brief ist die Antwort auf Kreutzer an Spohr, 16.05.1836. Kreutzer beantwortete diesen Brief am 31.05.1836.
Aus Kreutzers Antwortbrief sowie aus Spohr an Haslinger, 23.07.1836 ergibt sich, dass Spohr in diesem Brief darum bittet, die diesem Brief beigelegte Erklärung vom gleichen Tag bei Haslinger abzugeben und ihn zu bitten, die Jessonda-Inszenierung am Josephstädter Theater zu verhindern.]

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (26.04.2017).