Autograf: der Abschrift zufolge: „Das Original Marcheangeli zu Neapel übersandt 27/7 70“
Abschrift: Universitätsbibliothek Leipzig (D-LEu), Sign. Slg. Kestner/I/C/II/410/Nr. 3

Herrn G. Nauenburg
Privatgelehrter
zu
Halle


Cassel den 13.Dc.(?) 1835

Ew. Wohlgeborenen

erhalten beikommend zwei meiner1 Lieder2, ein ernstes und ein heiteres, von denen vielleicht eines für Ihre Absicht geht. Das erste sollte freilich nur von einer Frauenstimme gesungen werden, indeßen nimmt man es wohl nicht so genau.
Mit dem Wunsche, daß sie Ihnen nicht mißfallen mögen, mit vorzüglicher Hochachtung

Ew. Wohlgeboren
ergebenster
Louis Spohr

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Lieder, Alt/Bar Kl, op. 94
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1835121317

http://bit.ly/2D3xGW8

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Nauenburg an Spohr, 18.11.1835.

[1] Hier eine Silbe gestrichen.

[2] Sicherlich Lieder aus Spohrs op. 94, darunter vermutlich „Sonntag und Montag“ (vgl. „Oeffentliches Concert im Saale der vereinigten Berggesellschaft veranstaltet von Gustav Nauenburg“, in: Hallesches patriotisches Wochenblatt 1 (1836), S. 128). Bei dem „ersten“ könnte es sich um „Lied der Harfnerin“ oder „Der Bleicherin Nachtlied“ handeln.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Wolfram Boder (19.12.2017).