Autograf: Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287

Wohlgeborner Herr!

In höflichster Erwiederung Ihrer beiden geehrten Schreiben vom 30t v & 2t d. freute es mich unendlich, daß Sie die Güte hatten mir ein Gastspiel bei Ihrer Hofbühne auszuwirken Ich bedaure jedoch, daß sich der in Ihrem 2t Schreiben vorgeschlagene Plan, noch in diesem Monat zu gastiren nicht in Ausführung bringen läßt, da es die hiesigen Verhältnisse wie ich selbst einsehe durchaus nicht gestatten wollten. Hingegen hätte sich zu Ende April die Sache einrichten lassen, und obgleich, wie Sie mir bemerken, diese Zeit Ihnen nicht convenirt, so werde ich mich mit der angenehmen Hoffnung trösten, daß aufgeschoben nicht aufgehoben ist. Ich1 Herbste kann ich abermals 3 Wochen Urlaub in Anspruch nehmen, und verdenke bei meiner Durchreise durch Cassel darüber Rücksprache mit Ihnen zu nehmen.
Genehmigen Sie indessen die Versicherung meiner ausgezeichnetesten Hochachtung von Ihrem ergebenen

F. Schmezer

Frankfurth d 11t febr(?) 1834

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen: Hoftheater <Kassel>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1834021144

http://bit.ly/2LKYdNS

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf die Briefe Spohr an Schmezer, 30.01.1834 und 02.02.1834. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Schmezer an Spohr, 22.03.1845.

[1] Sic!

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (12.12.2019).