Autograf: nicht ermittelt
Kopierbuch: Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig (D-LEsta), Sign. 21070 C.F. Peters, Leipzig, Nr. 5025, S. 126

126 Cassel
Spohr

d 1 July 1830.

Wohlgeborner, Hochzuverehrender
Herr Kapellmeister

Mit Vergnügen benutze ich die sich durch H Winter1 darbietende Gelegenheit um Ihnen beigeschlossene Rth. 45 Pr Cassenscheine zu überreichen womit die auf meinem Lager noch befindlich gewesenen 15 Oratorien sich ausgleichen. Es sind davon zwar noch 6 Piecen unverkauft vorhanden, welche indessen auch nach und nach placirt werden, und freuet es mich sonach(?) mein Versprechen, mich für den Verkauf thätig zu interessieren, möglichst erfüllt zu haben. Indem ich um gefällige Empfanganzeige des Geldes bitte, und mich sonst in Ihr geneigtes Wohlwollen bestens empfehle bin ich stets mit ausgezeichneter Hochachtung pp

Erwähnte Personen: Winter, Eduard
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Die letzten Dinge
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1830070350

http://bit.ly/2nrR6iX

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Böhme, 26.05.1829. Spohr beantwortete diesen Brief am 15.07.1830.

[1] Vermutlich begann Eduard Winter zu dieser Zeit seinen Unterricht bei Spohr (vgl. C.B., „Verzeichniss der Schüler von Louis Spohr“, in: Niederrheinische Musik-Zeitung 7 (1859), S. 150ff., hier S. 150, das allerdings einen Unterrichtsbeginn 1831 nahezulegen scheint).

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Wolfram Boder (16.03.2017).