Autograf: Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schillerarchiv (D-WRgs), Sign. GSA 95/I,8,15

An den
Churfürstlich Hessischen Capellmeister
Herrn Louis Spohr
Wohlgeb
zu
Cassel

durch Herrn(?) Prof.
Lichtenstein


München den 21 September 1827

Herr Professor Lichtenstein will die Güte haben theurer(?) würdiger Freund endlich einmal das Geld für dreyundzwanzig Exemplare Ihres Oratoriums mit 69 Thaler Preuß cour auszuzahlen welches freilich sehr leicht hätte geschehen sollen da ich das Geld für die letzten Exemplare schon etwa 3 Monathe erhalten habe und hoffte Sie würden vielleicht einen Ort anweisen wohin ich in Berlin diese da hätte(?) zahlen(?) können um nicht das Porto zu verliren. Haben Sie die Güte ihm darüber nach erhaltner Zahl1 zu quittirn und wenn Sie ein Tittelblat(?) des Orariums zu viel haben sollen, so bitte ich es mit mitzusenden indem es an meinem Exemplar fehlt, dem ich freilich schon ein geschriebenes beygefügt habe.
Leben Sie wohl! Ich(?) grüße Ihre vortreffliche Frau und wer mich sonst in Cassel noch kennen wird ich aber verharre in größter Demuth

Ihr
Zelter.

Herrn Capellmeister Spohr in Cassel.

Erwähnte Personen: Lichtenstein, Martin Hinrich
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Die letzten Dinge
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1827092145

http://bit.ly/2iXRJMk

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Zelter an Spohr, 26.12.1826. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Zelter, 24.10.1828.

[1] Anscheinend Abbreviatur für Zahlung.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (09.01.2016).