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Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1824072013

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Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Schwencke an Spohr, 30.06.1824.
Inhalt und Existenz dieses Briefs ergeben sich aus Schwenckes Antwortbrief vom 14.05.1825: „Gerne hätte ich schon längst Ihr freundliches und gütiges Schreiben beantwortet, wenn mich nicht eine fast 12 Wochen lang anhaltende Krankheit und auch die Besorgniß: Ihnen bey Ihren jetzt so überhäuften Geschäften vielleicht lästig zu fallen, davon abgehalten hätten [...] Ihren freundschaftlichen Rath: hier so lange als möglich auszuhalten pp. werde ich getreu befolgen, sollte sich aber ein festes Engagement finden, so wird mir – leider! – die Trennung von Hamburg nicht sehr schwer fallen.“ Merkwürdigerweise scheint dieser Brief die Antwort auf den letzten erhaltenen Brief, da Schwencke dort seinen Wunsch ausdrückt, Hamburg zu verlassen und vermutlich Spohr fragt, ob er eine geeignete Stelle wisse. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten. Entweder dieser Brief ist die unmittelbare Antwort auf den Vorbrief. Dann entstand dieser Brief vermutlich im Lauf des Juli 1824. Dabei erstaunt jedoch, dass Schwencke diesen Brief erst über ein Dreivierteljahr später beantwortete und sich dann entschuldigt in den letzten 12 Wochen krank gewesen zu sein. Daraus ergibt sich als alternative Datierung der Zeitraum innerhalb der letzten 12 Wochen vor Schwenckes Antwortbrief, dann vermutlich zu Beginn dieses Zeitraums, also im März 1825.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (25.06.2018).