Autograf: Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287

Herrn Kapellmeister Spohr
Wohlgeb.
in
Cassel

Nebst 1. Paquet mit Adresse
und 1 Paquet in grauer Pappe
Frey.


Leipzig 16. Merz 1824.

Werthester Freund

Hierbei einige Exemplare der Jessonda welche so eben fertig geworden ist, ich wünsche, daß die Ausgabe Ihnen gefallen möge.
Ferner erhalten Sie die Partitur von Ihren Quartetten O. 45, für Ihren H. Bruder zur Bearbeitung einer zweiten vierhändigen Sonate.
Der Rapendica Samen1 mit nächster Post, ich habe heute garzuviel zu thun.

Eilig der Ihrige
C.F. Peters

Erwähnte Personen: Spohr, Ferdinand
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Jessonda
Spohr, Louis : Quartette, Vl 1 2 Va Vc, op. 45
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1824031650

http://bit.ly/2is2cBZ

Spohr



Der letzte Brief der Korrespondenz zwischen Spohr und Peters ist Peters an Louis Spohr, 09.01.1824. Allerdings antwortet Peters in diesem Brief auf Ferdinand Spohr an Peters, 08.03.1824.
Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Peters, 28.03.1824. Peters an Spohr, 04.06.1824 macht jedoch wahrscheinlich, dass Spohr diesen Brief mit einem derzeit verschollenen Brief am 18.03.1824 beantwortete. Da sich Spohr in seinem Brief vom 28.03.1824 außerdem für die Sendung der Samen bedankt, die Peters in diesem Brief „mit nächster Post” ankündigt, lässt sich ein weiterer derzeit verschollener Brief von Peters an Spohr erschließen.

[1] Noch nicht ermittelt.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Wolfram Boder (22.12.2016).