Autograf: Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287[Schade, J.G.:09

Herrn Capellmeister
Spohr
Wohlgeboh.
Zu
Cassel

dH.(???)


Hochverehrter Freund

Herrn von Broggen(???), ein Schüler Fürstenaus hatte H.K.M.1 Hummel an mich empfohlen, Er ersucht mich ein gleiches bei Ihnen für ihn zu thun; H. v. B. ist ein sehr fertiger Spieler mit angenehmen sehr zarten Ton; Er hat in unsern Conzerte im Mohren und im Zwischenakt in der Steinmühle mit Beyfall gespielt. Gott gebe Ihnen zum Neuenjahr Alles Wohl! Herzliche Grüße in der größesten Eile an Alle.

Schade

Gotha
am 20 Dez 23

Erwähnte Personen: Broggen(?), (Herr) von
Hummel, Johann Nepomuk
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Gotha
Erwähnte Institutionen: Theater in der Steinmühle <Gotha>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1823122039

http://bit.ly/2stduf3

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Schade an Spohr 19.10.1823. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Schade an Spohr, 23.12.1826, aus dem sich erschließen lässt, dass Schade zu den Empfängern der Subskriptionseinladung zu Spohrs Die letzten Dinge gehörte, dessen an Schade gerichtetes Exemplar derzeit verschollen ist.

[1] Abkürzung für „Herr Kapellmeister“.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (14.02.2018).