Autograf: nicht ermittelt
Inhaltsangabe 1: Louis Spohr, Louis Spohr’s Selbstbiographie, Bd. 1, Kassel und Göttingen 1860, S. 56
Inhaltsangabe 2: ders., Lebenserinnerungen, hrsg. v. Folker Göthel, Tutzing 1968, Bd. 2, S. 46, Text mit fehlerhafter Paginierung auch online

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen: Stadttheater <Frankfurt am Main>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1817103043

http://bit.ly/2Ep77ii

Spohr



Existenz und Inhalt des Briefs ergeben sich aus Spohrs Bericht in den Lebenserinnerungen: „[...] wir [...] befanden uns eben in Amsterdam, wo wir bereits auch in Felix Meritis aufgetreten waren und darauf ein eigenes Konzert gegeben hatten, als ich einen Brief vom Theaterdirektor in Frankfurt am Main, Herrn Ihlée, erhielt, worin mir dieser im Namen der Aktionäre jenes Theaters die Stelle des Opern- und Musikdirektors antrug und im Fall der Annahme um schleunigste Überkunft bat. Die Bedingungen waren zwar nicht so glänzend als die meiner frühern Anstellung, aber doch genügend, um eine Familie ernähren zu können.“
Die beiden von Spohr erwähnten Konzerte fanden am 28.10. und 04.11.1817 statt („Amsterdam“, in: Allgemeine musikalische Zeitung 20 (1818), Sp. 33-36, hier Sp. 33f.). Demnach empfing er den Brief frühestens am 05.11.1817.; einen Postweg von wenigstens zwei Tagen vorausgesetzt, entstand dieser Brief also spätestens am 03.11.1817.
Spohrs Antwortbrief ist derzeit ebenfalls verschollen.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (06.12.2018).