Autograf: nicht ermittelt
Druck 1: „Dresden, den 22. Januar“, in: Sächsische Dorfzeitung 28 (1866), S. 76 (teilweise)
Druck 2: „Leipzig, 21. November“, in: Leipziger Tageblatt und Anzeiger (1867), S. 3376
Druck 3: Moritz Nabich, „Episoden aus dem Leben des Posaunenvirtuosen Moritz Nabich, von ihm selbst geschildert“, in: Leipziger Tageblatt und Anzeiger 82 (1888), S. 3691 und 3710, hier S. 3691
Druck 4: Pilz, „Br Moritz Nabich †“, in: Freimaurer-Zeitung 47 (1893), S. 265ff., hier S. 266 (teilweise)

Herr Moritz Nabich aus London besuchte mich auf seiner Reise in die Heimath und gab mir eine Probe seiner Virtuosität auf der Baßposaune, die mich außerordentlich befriedigte, weshalb ich ihm auf seinen Wunsch darüber das vorliegende Zeugniß ausstelle. Herr Nabich besitzt einen imposanten, kräftigen Ton auf seinem Instrumente, dabei aber grosse Zartheit, grosse Fertigkeit in den rapidesten Passagen und einen geschmackvollen, gefühlvollen Vortrag in den Gesangstellen, ist mit hin ein nach allen Seiten ausgebildeter Virtuose, den man nur mit höchster Befriedigung hören wird.
Kassel, den 9. Februar 1859. Dr. Louis Spohr
          Generalmusikdirector u. Hofcapellmeister a. D.

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Nabich, Moritz
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1859020914


Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Nabich an Spohr, 26.08.1850.
Die Wiedergabe folgt hier dem vollständigsten und einzig datierten Druck 2.

Kommentar und Verschlagwortung, wenn nicht in den Anmerkungen anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (29.04.2026).