Autograf: nicht ermittelt
| Autor(en): |
Spohr, Louis |
| Adressat(en): |
Markull, Friedrich Wilhelm |
| Erwähnte Personen: |
Reiss, Carl |
| Erwähnte Kompositionen: |
Markull, Friedrich Wilhelm : Das Gedächtnis der Entschlafenen |
| Erwähnte Orte: |
Kassel |
| Erwähnte Institutionen: |
Hoftheater <Kassel> |
| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1856082514 |
Dieser Brief ist die Antwort auf Markull an Spohr, 10.08.1856.
Existenz und Inhalt dieses Briefs folgen aus Markulls Antwort vom 04.09.1856. Demnach teilt Spohr mit, die Stelle des zweiten Kapellmeisters sei mittlerweile besetzt; vermutlich nennt er auch den Namen des erfolgreichen Kandidaten Carl Reiss. Möglicherweise erinnert Spohr an die Übersendung des Aufführungsmaterials für die geplante Aufführung von Markulls Oratorium Das Gedächtnis der Entschlafenen.
Einen Postweg von wenigstens zwei Tagen vorausgesetzt, entstand dieser Brief bis zum 02.09.1856. Da das Probedirigat von Reiss erst am 15.08. stattfand (vgl. Josias von Heeringen an Spohr, 15.08.1856), dürfte Spohrs Brief erst nach diesem Tag entstanden sein. Da Ferdinand Böhme, der ebenfalls an der Stelle interessiert war, an Spohr am 29.08.1856 berichtet, er habe gerade erfahren, Reiss sei ihm zuvorgekommen, erscheint ein Briefdatum um den 25.08. plausibel.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (07.01.2022).