Autograf: nicht ermittelt
[Beleg?: Autographen-Sammlung enthaltend Musiker-Briefe und Musik-Manuskripte aus dem Nachlasse des berühmten Komponisten Louis Spohr (1784-1859) nebst Beiträgen aller Art (Fürsten,Staatsmänner, Dichter, Gelehrte, Künstler, etc.) aus dem Besitz eines bekannten Berliner Sammlers. Versteigerung zu Berlin Montag, den 15. und Dienstag, den 16. Oktober 1894 (= Katalog Liepmannssohn), Berlin 1894, S. 63]

Autor(en): Ries, Hubert
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Berlin
Erwähnte Institutionen: Hoftheater <Kassel>
Zitierlink: https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1855022840


Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Ries, 08.08.1849
Existenz und Inhalt dieses Briefs ergeben sich aus Spohrs Antwortbrief vom 05.03.1855. Demnach bittet Ries für eine Berliner Sängerin um eine Anstellung am Hoftheater in Kassel und macht Vorschläge für die Gehaltsgestaltung. Vermutlich äußert er sich auch zum Berliner Musikleben.
Einen Postweg von wenigstens zwei Tagen vorausgesetzt, entstand dieser Brief spätestens 03.03.1855; da Spohr im Antwortbrief erklärt, er habe zunächst beim Intendanten Rücksprache halten müssen, sicherlich etwas früher, weshalb ein Briefdatum Ende Februar 1855 plausibel erscheint.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (22.05.2020).