Autograf: Yale University New Haven, Music Library (US-NH), Sign. Misc. Ms. 372 (Box 6/Spohr)
Druck 1: Zweihundertsiebzig Musikerautographen (= Katalog Schneider 270), Tutzing 1983, S. 67 (teilweise)
Druck 2: Kleinere Musikerautographen (= Katalog Schneider 315), Tutzing 1989, S. 80 (teilweise)

Sr. Wohlgeb.
Herrn C. Baldamus
Marien Str. 83
Berlin

Nebst einer
Rolle mit
Musikalien,
mit gleicher
Anschrift.1


Cassel den 13ten
Januar 1854.

Hochgeehrter Herr,

Beykommend übersende ich Ihrem Wunsche gemäß ein noch ungedrucktes2 Lied, welches ich auf einem Ihrer Bogen, wenn Sie ihn in die Breite nehmen, Platz haben wird. Für den Fall, daß Sie meinem Namen das Geburtsjahr hinzufügen wollen, bemerke ich, daß ich den 5ten April 1784 geboren bin, und nicht 83 wie einige Biographien irrthümlich berichten.
Mit dem Wunsche, daß Ihnen das anspruchlose Lied gefallen möge, und mit ausgezeichneter Hochachtung

Ihr
ergebener
Louis Spohr.

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Baldamus, Carl
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Lieder, Sgst Kl, WoO 118
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1854011326


Dieser Brief ist die Antwort auf Baldamus an Spohr, 07.12.1853.

[1] Auf der rechten Seite des Adressfelds befinden sich die beiden einander überlappenden Poststempel „CASSEL / 13 / 1 1854“ und „1[???] / 7 – 8 VI(???)“.

[2] Tatsächlich war „Glockenklänge“ bereits erschienen in: Archiv für Natur, Kunst, Wissenschaft und Leben 10 (1852), Beilage „Musikalisches Bouquet“, Nr. 1, S. 1f.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (11.08.2021).