Autograf: letzter Nachweis siehe Inhaltsangabe
Inhaltsangabe: Autographen […] (= Katalog Boerner 12), Leipzig [1909?], S. 27

Autor(en): Spohr, Rosalie
Spohr, Wilhelm
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen: Liszt, Franz
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1851012619


Angaben nach Antiquariatskatalog: „L. a. s. Dresden, den 26. Januar 1851. 2½ Seite. 8° / Ersucht um eine Empfehlung an Liszt in Weimar. Beigelegt ein vierzeiliger Brief von Rosalie Spohr.“
Louis Spohr war im Januar 1851 sicherlich nicht in Dresden, zumal er um diese Zeit auch keinen Urlaub erhalten hätte. Auch die Vorstellung, dass Spohr einen Dritten um eine Empfehlungsschreiben bei Liszt bitten müsse, ist unglaubwürdig. Dagegen war seine Nicht Rosalie Spohr zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Vater Wilhelm in Dresden, wo sie am 30.01.1851 ein Konzert gab (vgl. „Musikalische Soirée von Rosalie Spohr. (Am 30. Januar.)“, in: Dresdner Journal und Anzeiger (1851), S. 255). Daher nehme ich hier an, dass es sich um einen Brief von Wilhelm an Louis Spohr handelt; der im Katalogtext genannte Brief von Rosalie könnte eine Beilage an ihren Onkel sein.
Sollte diese Identifikation des Briefs zutreffen, ist der letzte belegte Brief dieser Korrespondenz Louis Spohr an Wilhelm Spohr, 28.04.1850, der nächste belegte Brief Louis Spohr an Wilhelm Spohr, 06.06.1855.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (20.12.2023).