Autograf: nicht ermittelt
Beleg: Rudolf Müller, Joseph Proksch. Biographisches Denkmal aus dessen Nachlaßpapieren eingerichtet, Reichenberg 1847, S. 143f., Anm.
| Autor(en): |
Spohr, Louis |
| Adressat(en): |
Clauss, Wilhelmine |
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| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1850092416 |
Müller zitiert in seiner Proksch-Biografie aus einem Brief von Wilhelmine Clauss’ Mutter: „Gleich ausgezeichnet wurden wir in Bonn, Braunschweig, Frankfurt und Cassel aufgenommen. In letzterer Stadt gab der liebenswürdige Spohr meiner Tochter einen ausgezeichneten Geleitschein“.
Das ungefähre Datum des Zeugnis’ ergibt sich aus dem Datum des Konzerts in Kassel: „Fräulein Wilhelmine Clauss hat am 25. Sept. in Cassel trotz des Belagerungszustandes eines der glänzendsten Concerte gegeben; sie spielte unter andern ein Trio von Spohr, Notturno von Chopin, Sonate op. 53 von Beethoven. Spohr ist entzückt von den Leistungen der Künstlerin und es war ergötzlich, den großen Meister im Concert beschäftigt zu sehen, dem Fräulein die Notenblätter umzuwenden“ („[Fräulein Wilhelmine Clauss]“, in: Signale für die musikalische Welt 8 (1850), S. 381).
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (17.12.2021).