Autograf: nicht ermittelt
Druck: Alexander Malibran, Louis Spohr. Sein Leben und Wirken, Frankfurt am Main 1860, S. 216f. (teilweise)
Kassel den 15. Sept. 1849
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Gelingt es Ihnen, ein Musikfest zu Stande zu bringen, und tüchtige Kräfte für würdige Aufführungen zu vereinigen, und findet es in der Zeit meiner Ferien, von Mitte Juni bis Ende Juli statt, so bin ich sehr gerne erbötig, daran Theil zu nehmen, und die Direction einiger der größten, für die Aufführung bestimmten Werke, zu übernehmen. Vor Allem ist es doch wohl in Ihrem Plane, am ersten Tage des Festes ein großes Oratorium zu geben? Dies bildete bei allen Musikfesten, die bisher in Deutschland, England und der Schweiz stattfanden, stets den Glanzpunkt des Festes! Für die Instrumental- und Virtuosenmusik ist dann der zweite Tag. Haben Sie erst einen Plan und ein Programm für Ihr Fest entworfen, so bitte ich um dessen Mitheilung: vielleicht werde ich Ihnen dann mit meinem Rathe nützlich sein können, da ich in meinem Leben so vielen Musikfesten beigewohnt habe. Ihrer lieben Frau unsere herzlichsten Grüße. Mit wahrer Hochachtung und Freundschaft stets ganz der Ihrige
Louis Spohr.
| Autor(en): |
Spohr, Louis |
| Adressat(en): |
Malibran, Alexandre |
| Erwähnte Personen: | |
| Erwähnte Kompositionen: | |
| Erwähnte Orte: | |
| Erwähnte Institutionen: |
Société de St Cecile <Straßburg> |
| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1849091510 |
Dieser Brief ist die Antwort auf Malibran an Spohr, 04.09.1849. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Malibran an Spohr, 30.01.1850.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (01.04.2025).