Autograf: letzter Nachweis Sotheby's, London 14.07.2020, Los 1
Digitalisat: siehe Autograf (teilweise)
Beleg 1: Verzeichnis der von Herrn Wilhelm Künzel in Leipzig hinterlassenen Autographensammlung. 2. Abtheilung: Bildende Künstler. – Musiker. – Schauspieler (= Katalog List & Francke), Leipzig 1897, S. 77
Beleg 2: Catalogue of a large and interesting Collection of Engraved Portraits; Engravings and Etchings by the Old Masters […] and an assemblage of Autograph Letters and Documents (Katalog Maggs Bros. 149), London 1897, S. 55
[???]
[???] Ries
[???] Berlin
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[…]n, da aber […] unbesetzt ist [...]rn(?) wird. [… e] fehlt hier […] Violoncell- […]n in den […]rei sehr […] die [???] ihren […] Schule ge- […] treu ge- […]r erstere, [… m]ir sitzt, [… e]ine Quart[tett] […]cht unter [… a]usgebildet [… w]ohl die […] Violoncell [… Clavier]trios u.s.w. […]heit vorträgt. […]d von tech-(???) […] daher sicher(???) […]er des jug- [… t]e daher die […] ziehen(???) wollen […]r Gelegen[heit] […] weiter aus […] Was ich dazu […]le(???) geschehen, […], uns be- […] Sohne aber(?) […] gesprochen(???) zu […]
Es wird Sie vielleicht interessieren zu erfahren, daß hier so eben bey Luckhardt drei neue Kompositionen von mir erschienen sind, die ich noch vor der Märzrevolution beendigt hatte. Es sind: ein 4tes Doppelquartett (G moll,) ein Sextett für 2 Violinen, 2 Violen und 2 Violoncell, und das 31ste Violinquartett. – An dem herrlichsten Kampfe der Deutschen, für Freiheit und Einigung, nahm auch ich im Geiste so lebendigen Antheil, daß es mir unmöglich war, seit dem März etwas Neues zu schreiben! Der Enthusiasmus ist aber nun hinlänglich abgekühlt, um zu alter Beschäftigung zurückkehren zu kö[nnen,] ich bin daher auch im Begriff, wieder zu [com]poniren; doch weiß ich noch nicht recht, was[.]
Es war mir eine große Freude, einmal wieder etwas von Ihnen gehört zu haben! Nächsten Sommer hoffe ich Sie zu sehen, da ich die Absicht habe, dann einen Ausflug über Berlin nach Breslau zu machen. Bis dahin wünsche ich Ihnen recht wohl zu leben.
Mit herzlicher Freundschaft stets ganz
der Ihrige
Louis Spohr
| Autor(en): |
Spohr, Louis |
| Adressat(en): |
Ries, Hubert |
| Erwähnte Personen: | |
| Erwähnte Kompositionen: | |
| Erwähnte Orte: | |
| Erwähnte Institutionen: | |
| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1849080810 |
Der letzte belegte Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Ries, 24.04.1840. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Ries an Spohr, 05.03.1855, aus dem sich noch ein derzeit verschollener Brief von Ries an Spohr erschließen lässt.
Auf dem Scan ist neben der dritten Briefseite nur der rechte Rand der zweiten Seite abgebildet. Die Adresse scheint leicht, aber schwer lesbar durch.
Beschreibung nach Auktionshomepage: „3 pages, 4to, 1849“, Beschreibung nach Beleg 1: „L. a. s. 3 p. 4. Cassel 1849. / Interessanter Brief an Concertmstr. Ries“; Beschreibung nach Beleg 2: „A.L.S. to Concertmeister Ries, Berlin, 3 full pages, 4to, Cassel Aug. 8, 1849“.
[1] Rechts auf dem Adressfeld befindet sich ein Poststempel „CASSEL / [???] / [184]9“.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (16.03.2026).