Autograf: Spohr Museum Kassel (D-Ksp), Sign. Sp. ep. 1.6 <Flach 18490807>
Fräulein Heintzen besitzt eine sehr schöne und in beyden Octaven völlig gleiche Stimme. Ihre Gesangsbildung ist nach der einen Rolle noch nicht ausreichend zu beurtheilen, doch scheint sie mir gut; wenigstens hat sie die Agathe so gut vorgetragen, wie wir sie hier noch kaum gehört haben. Ihr Spiel und ihre Rede scheinen noch ein wenig unbeholfen; doch kann auch ihre große Befangenheit, die auf den Gesang keinen Einfluß übte, daran Schuld seyn. Ich [???] sie sey eine sehr wünschenswerthe Aquisition für unser Theater. L. Spohr.
| Autor(en): |
Spohr, Louis |
| Adressat(en): |
Flach, Matthäus |
| Erwähnte Personen: |
Heintzen, Elise |
| Erwähnte Kompositionen: |
Weber, Carl Maria von : Der Freischütz |
| Erwähnte Orte: |
Kassel |
| Erwähnte Institutionen: |
Hoftheater <Kassel> |
| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1849080716 |
Dieser Brief ist die Antwort auf Flach an Spohr, 07.08.1849. Den Text schrieb Spohr direkt unter Flachs Anfrage. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Flach an Spohr, 29.08.1850.
[Ergänzung 09.07.2026: Auf dem oberen Blattrand befindet sich der Provenienzvermerk: „Handschrift von Dr. Louis Spohr, General-Musikdirektor und Hofkapellmeister, / dem Spohr-Museum in Cassel / gewidmet von Frl. Auguste Flach, Tochter des Oberinspektors Flach“. Demnach wurde der Brief 1922 oder 1923 übergeben, als das Museum diesen Namen trug.]
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (05.06.2018).