Autograf: Spohr Museum Kassel (D-Ksp), Sign. Sp. ep. 1.6 <Flach 18490807>
Fräulein Heintzen besitzt eine sehr schöne und in beyden Octaven völlig gleiche Stimme. Ihre Gesangsbildung ist nach der einen Rolle noch nicht ausreichend zu beurtheilen, doch scheint sie mir gut; wenigstens hat sie die Agathe so gut vorgetragen, wie wir sie hier noch kaum gehört haben. Ihr Spiel und ihre Rede scheinen noch ein wenig unbeholfen; doch kann auch ihre große Befangenheit, die auf den Gesang keinen Einfluß übte, daran Schul seyn. Ich [???] sie sey eine sehr wünschenswerthe Aquisition für unser Theater. L. Spohr.
| Autor(en): |
Spohr, Louis |
| Adressat(en): |
Flach, Matthäus |
| Erwähnte Personen: |
Heintzen, Elise |
| Erwähnte Kompositionen: |
Weber, Carl Maria von : <%Der%> Freischütz |
| Erwähnte Orte: |
Kassel |
| Erwähnte Institutionen: |
Hoftheater <Kassel> |
| Zitierlink: | www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1849080716 bitlx |
Dieser Brief ist die Antwort auf Flach an Spohr, 07.08.1849. Den Text schrieb Spohr direkt unter Flachs Anfrage.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (05.06.2018).