Autograf: letzter Nachweis vgl. Faksimile
Faksimile: Olga Racster, „Violinists‘ Letters. From Mr. Edward Heron Allen‘s Collection. No. 5. Andrien François Servais“, in: Cremona 2 (1909), S. 107f., hier nach S. 108
Druck: ebd., S. 108 (engl. Übers.)
Inhaltsangabe: Autographen-Sammlung enthaltend Musiker-Briefe und Musik-Manuskripte aus dem Nachlasse des berühmten Komponisten Louis Spohr (1784-1859) nebst Beiträgen aller Art (Fürsten,Staatsmänner, Dichter, Gelehrte, Künstler, etc.) aus dem Besitz eines bekannten Berliner Sammlers. Versteigerung zu Berlin Montag, den 15. und Dienstag, den 16. Oktober 1894 (= Katalog Liepmannssohn), Berlin 1894, S. 67

Il me serait extrêment flatteur, cher Maestro, de voir honneur par votre présence, ma petite après-dinée d’aujourd’hui.
Souffriez, je vous prie, que j’ose me permettre de vous offrir un Billet.
L’affaire commence à 3 ½ heures.
Votre humble et très reconnaissant serviteur

Servais

Dimanche matin

Autor(en): Servais, François
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Brüssel
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1844062344

Spohr



Unter der Annahme, dass dieser Brief in Brüssel und nicht auf einer von Servais’ Konzertreisen entstand, könnte dieser Brief bei Spohrs Durchreise durch Brüssel nach Paris 22.-24.06.1844 entstanden sein, der Datierung des Briefs auf Sonntag folgend dann am 23. In diesem Fall folgte Spohr der Einladung jedoch nicht (vgl. Marianne Spohr, Tagebucheinträge 22.-24.06.1844).

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (02.08.2021).