Autograf: Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287[Callenberg: 002

Bückeburg, den 26ten März

Lieber H. Kapellmeister

Indem ich Ihrem gütigen Rath und Schutz die Überbringer1 dieses empfehle, erfülle ich nicht blos den lebhaften Wunsch derselben, sondern auch die dringende Bitte der Fürstin welche gestern bei sich den Genuß bereits hatte, diese Natursänger zu hören die gerechten Beifall erregten. Die Altistin2 ist eine seltene Erscheinung. Sie sind mit sehr guten Zeugnißen3 versehen die sie Ihnen gern vorlegen werden. Verzeihen Sie die Eile, welche mich drängt so schlechte Buchstaben zu gestalten. Ich bitte Sie so wie Ihre liebe Gattin, die Versicherung aufrichtiger Ergebenheit und Achtung von mir zu genehmigen

P. v. Calenberg

Autor(en): Calenberg, Philippine von
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen: Daburger, Lorenz
Daburger, Marie
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Bückeburg
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1844032646


Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Calenberg an Spohr, 06.01.1842.
Die Datierung dieses Briefs stützt sich auf die Identifikation der genannten „Natursänger“ mit der Familie Daburger (vgl. Zeugnis von Spohr für Lorenz Daburger, 14.04.1844).

[1] Familie von Lorenz Daburger.

[2] Marie Daburger (vgl. „(Eingesandt.)“, in: Der Bayerische Eilbote (1845), S. 318).

[3] Zum Attestbuch der Familie Daburger vgl. Manuskripte, Inkunabeln, Holzschnitt- und Kupferwerke und andere Kostbarkeiten (Teil 1): A-L (= Kat. Rosenthal 135), München 1914, S. 120.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (01.03.2023).