Autograf: nicht ermittelt
Inhaltsangabe 1: Göttingesches Wochenblatt 20.05.1843, S. 195 (teilweise)
Inhaltsangabe 2: „Göttingen“, in: Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten 14.06.1843, S. [5] (teilweise)
| Autor(en): |
Spohr, Louis |
| Adressat(en): |
unbekannt (Musikfreund in Göttingen) |
| Erwähnte Personen: |
Wilkens, Caroline Wilkens, Charlotte |
| Erwähnte Kompositionen: | |
| Erwähnte Orte: |
Kassel |
| Erwähnte Institutionen: |
Hoftheater <Kassel> |
| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1843051846 |
Dieser Brief ist derzeit nur in zwei Inhaltsangaben überliefert.
Inhaltsangabe 1: „In nächster Woche wird Herr Wilckens aus Hamburg hieselbst ein Concert geben, worin dessen älteste Tochter als Sängerin, die jüngere als Klavierspielerin sich hören lassen wird. Herr Capellmeister Spohr hat einem hiesigen Musikfreude mitgeteilt, da die Sängerin in Cassel mit vielem Beifall Gastrollen gegeben habe, die Clavierspielerin aber ,eine so eminente Künstlerin sei, daß sie in Ueberwindung technischer Schwierigkeiten und einem correcten und saubern Spiel es mit ersten jetzt lebenden Pianisten aufnehmen könne‘.“
Inhaltsangabe 2: „Hr. Kapellmeister Spohr […] hat in einem hierher geschriebenen […] Brief nicht nur von Dem. Charlotte Wilkens das Obengesagte bestätigt, sondern sagt auch von Dem. Caroline Wilkens ,daß sie, in Beziehung auf technische Fertigkeit, Correktheit und Sicherheit im Vortrage, den größten lebenden Pianisten zur Seite zu stellen sey und daß man es wahrhaft unbegreiflich nennen möchte, wie sie in ihrem so jugendlichen Alter zu einem solchen Grade von Kunstbildung habe gelangen können‘.“
Die hier behauptete positive Einschätzung der Fähigkeiten von Charlotte Wilkens relativiert Spohr in seinem Brief an Carl Theodor von Küstner, 21.08.1844.
Jeweils mindestens einen Tag für den Postweg und für den Satz der Zeitung gerechnet, entstand dieser Brief bis spätestens 18.05.1843.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (06.05.2026). Herzlichen Dank an Steffen Fahl für die Übermittlung von Inhaltsangabe 1.