Autograf: Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287
Zitat: Horst Heußner, „Jean Joseph Bott“, in: Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck, hrsg. v. Ingeborg Schnack, Bd. 6 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck 20), Marbuch 1958, S. 1-13, hier S. 4
Von hier den 6ten Nov 1836.
Hochgeehrtester Herr Kapellmeister
Sie würden mein Söhnchen recht sehr beglücken wenn Sie die Güthe haben und demselben ein schriftliches Zeugniß Ihrer Zufriedenheit seiner Musikalischen Leistungen geben wollten. Es würde ihm seinen bisherigen Eifer für die Kunst, so wie für alles Gute und Schöne, nun noch mehr erregen und gewiß für seine ganze Lebenszeit eine Aufmunterung so wie auch ein heiliges Andenken stehts bleiben.
Als Knabe von 10 Jahren leistet derselbe nicht ganz unbedeutendes in der Kunst.
Wenn Sie nicht vielleicht durch Gründe bewogen, dasselbe nicht zu geben, so bitte herzlich darum
Ew. Wohlgeboren ganz ergebenster
Bott
| Autor(en): |
Bott, Anton |
| Adressat(en): |
Spohr, Louis |
| Erwähnte Personen: |
Bott, Jean Joseph |
| Erwähnte Kompositionen: | |
| Erwähnte Orte: | |
| Erwähnte Institutionen: | |
| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1836110640 |
Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Bott, 03.04.1831. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Bott, 16.01.1842.
Spohr stellte das in diesem Brief erbetene Zeugnis am gleichen Tag aus.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (24.02.2022).