Autograf: Universitätsbibliothek Kassel – Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287


Sr. Wohlgeboren
Herrn Kapellmeister
Dr Louis Spohr
Cassel.1


Haag den 20 April 1836

Sr. Wohlgeboren
Herrn Kapellmeister Louis Spohr in Cassel

Ew Wohlgeboren geehrte Zuschrift vom 17ten Sept v J ist mir nebst 23 Exempl. des Klavierauszugs Ihres neuen Oratoriums Ende October wohl geworden; und habe ich Ihrer Vorschrift gemäß davon 22 Ex an Fräulein van den Bergh überliefert. In Bezugnahme auf einliegendes Schreiben genannter Dame habe ich Ihnen für deren Rechnung zu zahlen: Thlr 72 –
wozu ich für mein Exempl. abzüglich 15% beifüge 3. 3 ggr
und Ihnen in Einlage zusammen Thlr 75.3 ggr
in Anweisung auf meinen Kommissionair Herrn Wilh Härtel in Leipzig zu überweisen die Ehre habe. –
Eine gefällige Empfangsanzeige dieser Zahlung der Sie nach Belieben auch ein Antwortschreiben an Fräulein van den Bergh beifügen könnten, ersuche ich Sie, mir gefälligst im Wege des Buchhandels über Leipzig zugehen zu lassen Genehmigen Sie, hochgeehrter Herr, die Versicherung der ausgezeichnetsten Hochachtung mit welcher ich die Ehre habe zu sein

Ew Wohlgeboren
ganz ergebener
Fr Beuster
Musikalienhändler

Autor(en): Beuster, Friedrich
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen: Bergh, Gertrude van den
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : <%Des%> Heilands letzte Stunden
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1836042047

bitlx


Dieser Brief ist die Antwort auf den derzeit verschollenen Brief Spohr an Beuster, 17.09.1835.
Vermutlich lag diesem Brief der Brief Gertrude van der Bergh, gleicher Tag bei.

[1] Auf der Rückseite des zusammengefalteten Briefumschlags befindet sich der Poststempel „27APR183[6]“.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (19.08.2024).