Autograf: Universitätsbibliothek Kassel – Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287
Ew. Wohlgebohrn
Geehrte Zuschrift vom 16. October v. J. ist mir nebst den 3 Ex. Ihres Oratoriums richtig zugekommen, und habe ich gezögert mit der Einsendung des Betrages für mein Exemplar, weil ich das Geld von den anderen Herren1 zu erhalten hoffte, um dies mit beilegen zu können. Dies ist indessen noch nicht eingegangen und ich lege daher, um Sie nicht länger darauf warten zu lassen und keine doppelten Porti zu verursachen, diese Beträge vor und habe das Vergnügen Ihnen hierbei den Betrag für die 3 Ex. à Rth 4 abzüglich des üblichen Rabatts à Rth 3 – netto zusammen mit Rth 9 – zu übersenden, womit Sie diese Sendung gefälligst ausgleichen wollen.
Mit vorzüglichster Hochachtung empfiehlt sich
Ew. Wohlgebohrn
ergebener
J. Hölscher
Coblenz 16 Jan. 1836
| Autor(en): |
Hölscher, Jacob |
| Adressat(en): |
Spohr, Louis |
| Erwähnte Personen: | |
| Erwähnte Kompositionen: |
Spohr, Louis : Des Heilands letzte Stunden |
| Erwähnte Orte: | |
| Erwähnte Institutionen: | |
| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1836011646 |
Dieser Brief ist die Antwort auf den derzeit verschollenen Brief Spohr an Hölscher, 16.10.1835.
[1] Johann Andreas Anschuez und Ferdinand Deycks (vgl. Hölscher an Spohr, 08.10.1835.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (23.05.2023).