Autograf: Universitätsbibliothek Kassel – Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287

Dem
Herrn Kapellmeister
Spohr Wohlgeboren
in
Cassel
Hessen.1


Hochgeehrter Herr Kapellmeister!

Die von Ihnen an mich übersendeten Klavier-Auszüge Ihres Werkes „Des Heilands letzte Stunden“ sind mir seiner Zeit richtig zugekommen, und habe sie sofort an die Subscribenten abgeliefert.
Gegenwertig nun beehre ich mich Ihnen innliegend Anweisung per 24 Thlr prcr2 an dortige H. Geb. Pfeiffer mit dem Ersuchen zu übermachen, den Betrag einzuziehen und meine Rechnung zu tilgen.
Von H. Simrock aus Bonn hoffe ich nächstens die Gesang-Parthieen zu erhalten, um alsdann eine Aufführung im hiesigen städtischen Singverein veranstalten zu können, worauf wir uns schon im voraus freuen.
Genehmigen Sie die Gesinnungen wahrer Hochachtung
Ihres

ergebensten
C. Leibl
Domkapellm.

Köln am 17ten Nov. 1835.

Autor(en): Leibl, Carl
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Des Heilands letzte Stunden
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen: Simrock <Bonn>
Singverein <Köln>
Zitierlink: https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1835111744


Dieser Brief ist die Antwort auf einen derzeit verschollenen Brief von Spohr an Leibl.

[1] Auf dem Adressfeld befindet sich oben in der Mitte der Poststempel „CÖLN 1–2 / 17 / 11“, auf der Rückseite des zusammengefalteten Briefumschlags befindet sich der Stempel „20 NOV 1835“.

[2] Abk. f. „Thaler preußische courant“.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (02.09.2024).