[Autograf?: Spohr Museum Kassel (D-Ksp), Sign. Sp. ep. 1.3 <Spohr, Marianne 18350919> (nur Briefumschlag)]
Inhaltsangabe 1: Louis Spohr’s Selbstbiographie, Bd. 2, Kassel und Göttingen 1861, S. 207
Inhaltsangabe 2: Louis Spohr, Lebenserinnerungen, hrsg. v. Folker Göthel, Tutzing 1968, Bd. 1, S. 168f., Text mit fehlerhafter Paginierung auch online
| Autor(en): |
Spohr, Louis |
| Adressat(en): |
Spohr, Marianne |
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| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1835092600 |
[An
Fräulein Pfeiffer.
eigenhändig.
allein zu lesen.]
Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Louis Spohr an Marianne Pfeiffer, 27?.09.1835.
Spohr schreibt in seinen Lebenserinnerungen über diesen Brief: „Da ich nicht den Mut hatte, mündlich um sie anzuhalten, weil der Unterschied unsres Alters mehr als zwanzig Jahre betrug, so fragte ich schriftlich an, ob sie mir angehören wolle, und fügte, um meine Werbung zu beschönigen, die Versicherung hinzu, daß ich mich von den gewöhnlichen Beschwerden des Alters noch ganz frei fühle. In höchster Spannung erwartete ich nun die Antwort. Zu meiner Freude fiel sie bejahend aus, worauf ich zu ihren Eltern eilte, um förmlich um sie zu werben.“
Problematisch erscheint hier freilich, dass dieser Brief im Gegensatz zu den Folgebriefen verschollen ist, die wahrscheinlich von Marianne Pfeiffer selbst handschriftlich von mit 2-10 durchnummerierst wurden. Falls der hier erschlossene Brief überhaupt existierte, könnte der mit „1.“ nummerierte Briefumschlag zu diesem Brief gehören, wofür vielleicht auch der Zusatz „allein zu lesen“ spricht.
Dieser Brief entstand vermutlich einen Tag vor dem Folgebrief. Zur wahrscheinlichen Datierung vgl. dort.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (02.06.2026).