Autograf: nicht ermittelt
Wohlgeborner,
Hochgeehrter Herr
Indem ich mir die Freiheit nehme Ew. Wohlgeb. beyliegend eine Einladung zur Subscription auf mein neues Oratorium zu übersenden, verbinde ich damit die ergebenste Bitte, dieselbe bey den Mitgliedern des dortigen Gesangvereins und andern Freunden von der Vokalmusik cirkuliren zu lassen und sich der Einsammlung von Unterschriften gütigst unterziehen zu wollen, für welch Mühwaltung ich bey 6 Unterschriften ein Freiexemplar zu geben, mich erbiete.
Mit vorzüglichster Hochachtung habe ich die Ehre zu seyn
Ew. Wohlgeb.
ergebenster
Louis Spohr
Cassel, den 19ten Mai
1835.
NS. In Ihrem Empfohlenen aus Bremen habe ich einen interessanten Mann kennen gelernt. Leider war sein Aufenthalt so kurz und das Wetter so ungünstig, daß er weder eine Oper gehört, noch unsere schönen Umgebungen gesehen hat; Er eilte nach ein paar Stunden Aufenthalt, mit seiner jungen Frau nach Bremen zurück.
Entschuldigen Sie gütigst, daß ich Sie mit meiner Angelegenheit behellig; es fehlt mir aber außer Ihnen an aller Bekanntschaft in Oldenburg.
Mit wahrer Hochachtung
und Freundschaft ganz
der Ihrige
Louis Spohr.1
| Autor(en): |
Spohr, Louis |
| Adressat(en): |
Pott, August |
| Erwähnte Personen: |
Möller, Eduard |
| Erwähnte Kompositionen: |
Spohr, Louis : Des Heilands letzte Stunden |
| Erwähnte Orte: | |
| Erwähnte Institutionen: | |
| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1835051907 |
Dieser Brief ist die Antwort auf Pott an Spohr, 01.04.1835. Pott beantwortete diesen Brief am 12.07.1835.
[1] Auf der Rückseite des Briefs befindet sich der Vermerk des Empfängers: „Beantwortet 12 Juli“.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (18.07.2023).