Autograf: letzter Nachweis siehe Druck 2
Druck 1: Katalog einer wertvollen Autographen-Sammlung aus dem Nachlass des bekannten Schriftstellers und Rückertforschers Hofrat Conrad Beyer in Wiesbaden, sowie aus dem Besitz eines hervorragenden Sammlers (= Katalog Liepmannssohn), Berlin 1906, S. 173
Druck 2: Georg Kinsky, Versteigerung von Musiker-Autographen aus dem Nachlaß des Herrn Kommerzienrates Wilhelm Heyer in Köln, Bd. 3 (= Auktionskatalog Henrici & Liepmannssohn), Berlin 1927, S. 67 (teilweise)

<[An den Tonsetzter Ernst Lampert in Gotha mit Dank und Anerkennung für übersandte Kompositionen und die Widmung des op. 6.] Die Variazionen sind ein tüchtiges Bravourstück und zeigen von ausgezeichnetem Talent für diese Kompositionsgattung [an dem Erstlingswerk der Lieder sei dagegen einiges zu bemängeln]> ((Gern würde ich in nähere Details über die mir gesandten Sachen eingehen;)) bei der traurigen und völlig muthlosen Stimmung, in die ich durch den unerwarteten Verlust meines guten Weibes versenkt bin ((, fühle ich mich außer Stande.))

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Lampert, Ernst
Erwähnte Personen: Spohr, Dorette
Erwähnte Kompositionen: Lampert, Ernst : Lieder, Sgst Kl, op. 1
Lampert, Ernst : Variationen, Kl, op. 6
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1834121010


Dieser Brief ist die Antwort auf Lampert an Spohr, 02.12.1834. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Lampert an Spohr, 07.07.1839.
[Ergänzung 24.09.2025: Der Text ist aus den Fassungen von Druck 1 und Druck 2 kollationiert. Die nur in Druck 1 überlieferten Passagen sind mit doppelten runden Klammern (( )) markiert, die nur in Druck 2 überlieferten in dreieckigen Klammern <>.
Angaben nach Druck 1: „L.a.s. Cassel den 10. Dec. 1834. 2 volle S. 4° und eigenh. Adresse.
Freundschaflicher Brief an einen jungen Komponisten Ernst Lampert in Gotha über dessen Kompositionen. […] Der Brief ist an einer Stelle repariert.“
Angaben nach Druck 2: „2 eigh. Briefe m. U. [der andere Brief ist 16.07.1828] 10. Dezember 1834. Je 2 Seiten 4° nebst Adressen. (Der 2. Brief teilweise stockfleckig).“]

Zunächst nach Druck 2 ediert: Karl Traugott Goldbach (26.06.2018). Ergänzt nach Druck 1 (24.09.2025)