Autograf: letzter Nachweis siehe Druck 2
Druck 1: Autographen von Musikern, Schriftstellern, Gelehrten, bildenden Künstlern, Schauspielern, historischen Persönlichkeiten und Naturforschern, sowie eine Sammlung wertvoller alter Musikdrucke und Musikmanuskripte (= Katalog Liepmanssohn 61), Berlin 1931, S. 27 (teilweise)
Druck 2: Musikerautographen (= Katalog Schneider 316), Tutzing 1990, S. 127 (teilweise)

[...] Als Komponist kann man nun vollends nur dann ein kärgliches Brod in Deutschland verdienen, wenn man großes Aufsehen erregt; und das hält jezt sehr schwer. Die Verhältnisse für Komponisten sind in Deutschland noch gar zu ungünstig und werden auch nicht besser werden, als bis ihnen mindestens das Eigenthumsrecht gesichert ist. Wie wenig aber an dergleichen der Bundestag denkt, haben wir leider seit seinem Bestehen hinlänglich erfahren [...]

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Henkel, Georg Andreas
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1832080814

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Henkel an Spohr, 23.07.1829. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Henkel, 05.12.1835.
Der Text folgt hier der Überlieferung in Druck 2. Druck 1 überliefert im Wesentlichen den gleichen Textausschnitt mit geringfügigen Kürzungen. Zum Rest des Brieftexts geben die Drucke miteinander kompatible Inhaltsangaben: „ An einen Studenten A. Henkel, welcher ihm einige Kompositionen zur Beurteilung eingeschickt hatte“ (Druck 1) und „Rät zur nebenberuflichen Musikausübung, besonders zum Studium des Pianoforte und unterzieht eine eingereichte Komposition einer eingehenden Kritik“ (Druck 2).

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (12.06.2020).