Autograf: Universitätsbibliothek Kassel – Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287
Wohlgebohrner Herr!
Geehrtester Herr Kapellmeister!
Hiermit überreiche ich Ihnen die Ouverture u. noch restirende1 Oper für die Bürgschaft. Indem ich nachmals die Bitte erneuere, dieses mein Werk bald in Szene setzen zu laßen, verbinde ich zugleich auch meine Gratulation über den Erfolg Ihrer neuen Oper, deren Wirkung mir nur nach Anhörung des 3ten Aktes nicht mehr zweiffelhaft war. Nehmen Sie die Versicherung meiner unbeschränkten Hochachtung und denken eines armen Erdensohnes auch zuweilen
dero
ergebener
August Mayer.
Dresden
d. 6. Octbr. 1823.
| Autor(en): |
Mayer, August |
| Adressat(en): |
Spohr, Louis |
| Erwähnte Personen: | |
| Erwähnte Kompositionen: |
Mayer, August : Die Bürgschaft Spohr, Louis : Jessonda |
| Erwähnte Orte: | |
| Erwähnte Institutionen: | |
| Zitierlink: | https://www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1823100644 |
Der letzte erhaltene Brief dieser Korresponden ist Mayer an Spohr, 15.09.1822.
[1] „restiren, übrig bleiben, rückständig oder schuldig seyn“(Friedrich Erdmann Petri, Gedrängtes Deutschungs-Wörtebuch der unsre Schrift- und Umgangs-Sprache, selten oder öfter entstellenden fremden Ausdrücke, zu deren Verstehn und Vermeiden, 3. Aufl., Dresden 1817, S. 407.
Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (04.11.2025).