Autograf: Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287

Magdeburg den 4t Mai 1858.

Hochgeehrter Herr General Musik Director.

Durch Vermittlung des dortigen Gesang Vereins senden wir Ihnen heute die uns gütigst geliehenen Noten zurück, nehmen Sie unseren Dank, daß Sie uns dieselben geliehen und daß Sie die Aufführung Ihres herrlichen Werkes mit Ihrer Gegewart beehrten.1
Leider haben wir bei Ihrer Anwesenheit hier wenig für Sie thun können, weil zwei unserer Vorstands-Mitglieder in jenen Tage gerade mit ersten und dringenden Geschäften beladen waren, indeßen nehmen Sie mit dem guten Willen fürlieb!
Welchen Beifall Ihr Werk hier fand, brauchen wir Ihnen nicht zu sagen. Sie haben es selbst in den begeisterten Stimmen Ihrer Zuhörer gelesen.
Mögen Sie noch lange Jahre der Kunst und dem Vaterlande erhalten bleiben!

Der Vorstand des Seebach ’schen Gesang Vereins

[???] JMühling. Albert Spies(???) Alenfeld. Blume.

Autor(en): Alenfeld, Julius
Blume (Magdeburg)
Mühling, Julius
Spies, Albert
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : <%Des%> Heilands letzte Stunden
Erwähnte Orte: Magdeburg
Erwähnte Institutionen: Seebachscher Gesangverein <Magdeburg>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1858050445

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Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Seebachscher Gesangverein an Spohr, 23.03.1858.

[1] Zur Aufführung vgl. J.G., „Aus Magdeburg“, in: Neue Zeitschrift für Musik 48 (1858), S. 237f., hier S. 238; „Magdeburg“, in: Neue Berliner Musikzeitung 12 (1858), S. 133.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (26.04.2022).