Autograf: Lippische Landesbibliothek Detmold (D-DT), Sign. Mus-h 17 S 16
Druck: Otto von Meysenbug, „Beiträge zur Geschichte musikalischen und theatralischen Lebens in Detmold”, in: Mitteilungen aus der lippischen Geschichte und Landeskunde 3 (1905), S. 177-204, hier S. 198ff.

Eine unberufene und ganz unmaßgebliche Bemerkung:
Es würde, glaub’ ich, eine sehr angenehme Ueberraschung für Spohr sein, wenn der Zufall es so fügte, daß in Detmold die eine oder andre Nummer aus seiner Oper „d. Kreuzfahrer” ausgeführt würde, da er auf diese seine neueste Operncomposition großen Werth legt und sehr lange Nichts daraus gehört hat, während er die Musik aus Faust und Jessonda theilweise wirklich selbst müde geworden ist. Jedenfalls bitte ich jedoch ihn von diesem meinem Einschiebsel nichts merken lassen zu wollen.

Eiligst M. Sp.

Autor(en): Spohr, Marianne
Adressat(en): Kiel, August
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Faust
Spohr, Louis : Jessonda
Spohr, Louis : Die Kreuzfahrer
Erwähnte Orte: Detmold
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1859041662

http://bit.ly/29nn1I6

Spohr



Dieser Brief ist eine Einlage in Spohr an Kiel, 16.04.1859.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (06.07.2016).

Eine unberufene und ganz unmaßgebliche Bemerkung:
Es würde, glaube ich, eine sehr angenehme Ueberraschung für Spohr sein, wenn der Zufall es so fügte, daß in D. die eine oder andre Nummer aus seiner Oper „Die Kreuzfahrer” ausgeführt würde, da er auf diese seine neuste Operncomposition großen Werth legt und sehr lange Nichts daraus gehört hat, während er die Musik aus Faust und Jessonda theilweise wirklich selbst müde geworden ist. Jedenfalls bitte ich jedoch ihn von diesem meinem Einschiebsel nichts merken lassen zu wollen.

Eiligst M. Sp.