Autograf: The British Library London (GB-Lbl), Sign. Add MS 29999 f. 32
Abschrift: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung mit Mendelssohnarchiv (D-B), Sign. 55 Nachl. 76,199 (laut Abschrift: „Original an Herrn Marshall in Leeds”)
Beleg: Catalogue of Additions to the Manuscripts in the British Museum in the Year MDCCCVL–MDCCCLXXXI, London 1882, S. 19

Cassel den 20sten Sept.
1858.

Geliebter Freund!

Da in Ihrem 2ten lieben Brief nun bestätigt wird, daß für den 24sten d. M. Medea angesetzt ist, so werden wir nächsten Freitag mit dem Nachmittagszuge 2½ Uhr in Frankfurt eintreffen, im Schwan abtreten u. am andren Morgen nach Wiesbaden weiter reisen. Ich habe an Freund Firnhaber geschrieben1 u. ihn gebeten für mich ein Unterkommen zu belegen für die Tage des Musikfestes. Da wir immer noch den Gedanken festhalten, daß Sie uns nach Wiesbaden begleiten werden,2 obgleich in Ihrem 2ten Brief, dessen keine Erwähnung mehr geschieht, so frage ich noch an: ob Sie ebenfalls für eine Unterkunft für die Tage des Festes gefragt haben?
Auf ein fröhliches Wiedersehen!

Ganz der Ihrige
Louis Spohr.

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Speyer, Wilhelm
Erwähnte Personen: Firnhaber, Carl Georg
Erwähnte Kompositionen: Cherubini, Luigi : Medea
Erwähnte Orte: Frankfurt am Main
Wiesbaden
Erwähnte Institutionen: Stadttheater <Frankfurt am Main>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1858092002

http://bit.ly/1YXCfG2

Spohr



Dieser letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist die Antwort auf einen verschollenen Brief von Speyer an Spohr.
Dieser Brief wurde zunächst nach der Abschrift ediert und am 24.07.2017 nach dem Autograf ergänzt.

[1] Dieser Brief ist derzeit verschollen.

[2] [Ergänzung Karl Traugott Goldbach, 24.07.2017:] Hier gestrichen: „so frage ich noch“.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (15.03.2016).