Autograf: Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287

Ew. Wohlgeboren

beehre ich mich, in Erwiderung auf die geneigte Zuschrift vom 11ten d. M.; ganz ergebenst zu benachrichtigen, daß bei der gestern Abend im Königlichen Schlosse zu Chalottenburg stattgefundenen musikalischen Soirée, neben der Lind, welche leider hier zum letzten Mal sang, auch Ihre Nichte Fräulein Rosalie Spohr mitgewirkt, und sich durch ihr1 Saitenspiel der Anerkennung der Allerhöchsten und höchsten Herrschaften zu erfreuen gehabt hat. Indem es mir ein lebhaftes Vernügen gewesen ist, hierdurch Ihren Wünschen genügen zu können, benutze ich diese Gelegenheit, Ihnen die Versicherung meiner vorzüglichen Hochachtung zu erneuern, womit ich verharre

Ihr
ganz ergebener
Redern.

Berlin den 20t Maerz
1850.

Autor(en): Redern, Friedrich Wilhelm von
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen: Lind, Jenny
Spohr, Rosalie
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte: Berlin
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1850032044

http://bit.ly/2ijFKfn

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf den derzeit verschollenen Brief Spohr an Redern, 11.03.1850.

[1] Hier zwei Wörter gestrichen.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (21.08.2017).