Autograf: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung mit Mendelssohnarchiv (D-B), Sign. Mus.ep. Spohr-Correspondenz 2,138

Leipzig 4 August
1848.

Entschuldigen Sie hochgeehrter Herr, daß mein herzlicher Dank für das eingeschickte M.S. erst heute an Sie abgeht; eine kleine Reise auf das Gut einer uns befreundeten Familie ließ es erst jetzt in meine Hände gelangen u nun eile ich Ihnen nebst meinem Dank und meiner freilich nichtssagenden Dilettanten-Bewunderung, auch die Anerkennung meines Mannes für das reizende Stück darzubringen. Ihr Scherz mit der Nachsicht muß also ganz unbeantwortet bleiben. Ich habe nun schon Beiträge von Herren Liszt Hiller Czerny & Naumann u viele gütige Versprechen für den Lauf dieses Monats, weshalb ich do[ch] hoffe daß das Publikum sich in nicht gar zu ferner Zeit eben so sehr Ihre[r] anmuthigen Composition erfreue[n] werde wie wir es schon jetzt thun.
Mit den schönsten Empfehlungen an die lieben Damen u einem herzlichen Gruß meines Mannes bleibe ich verehrter Herr

Ihre dankbar ergebene
Charlotte Moscheles

Autor(en): Moscheles, Charlotte
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen: Czerny, Carl
Hiller, Ferdinand
Liszt, Franz
Moscheles, Ignaz
Naumann, Emil
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Rondoletto, Kl, op. 149
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1848080442

http://bit.ly/2qO848W

Spohr



Dieser Brief ist entweder die Antwort auf Spohr an Moscheles, 03.07.1848 oder einen späteren, derzeit verschollenen Brief. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Moscheles an Spohr, 21.11.1849.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (05.05.2017).