Autograf: Universitätsbibliothek Kassel - Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel (D-Kl), Sign. 4° Ms. Hass. 287

Hochgeschätzer Herr Generalmusikdirector.

Anbei übersende ich Ihnen Ihre DoppelSymphonie1 im Arrangement für zwei Pianoforte zu sechs Händen. Leider habe ich es selbst nicht hören können, da ich hier weder zwei Instrumente noch sechs spielvermögende Hände zusammenbringen kann. Das wird sich in Cassel besser ausführen lassen, z.B. bei Frau von Malsburg, die gewiß ihr neues Instrument schon erhalten und mit Vergnügen die eine Parthie übernimmt, während die andere Parthie von Ihrer Frau Gemahlin u. deren Schwester2 ausgeführt. Auch hier würde ich Sie bitten, als Zuhörer erst dann Theil zu nehmen, wenn die ehrenwerthen Executanten ihrer Aufgabe gewachsen sind. Sollte Ihnen das Arrangement conveniren, dann bitte ich davon dem Hr. Schuberth zu berichten, der durch Ihre Empfehlung dann leichter zur Herausgabe desselben sich bequemd; Mir bitte ich nach gemachtem Gebrauch das Arrangement zeitigst wieder zuzusenden. Einliegenden Brief bitte ich gefälligst an seine Adresse gelangen zu lassen.
Ihrem freundlichen Wohlwollen empfiehlt sich

ergebenst
Otto Gerke

Detmold den 4ten Febr.
1848.

Autor(en): Gerke, Otto
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen: Malsburg, Caroline von der
Pfeiffer, Caroline
Schuberth, Julius
Spohr, Marianne
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Irdisches und Göttliches im Menschenleben
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen: Schuberth <Hamburg>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1848020450

http://bit.ly/33xOIhr

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Gerke an Spohr, 25.01.1848. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Gerke an Spohr, 21.01.1850.

[1] Irdisches und Göttliches im Menschenleben.

[1] Caroline Pfeiffer.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (20.01.2022).