Autograf: nicht ermittelt

Autor(en): Zahn, Emilie
Adressat(en): Spohr, Louis
Erwähnte Personen: Wiegand, Nathalie
Zahn, Johann Wilhelm
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1843091530

http://bit.ly/3bnsaxC

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Spohr an Zahn 03. und 09.07.1843.
Existenz, Datum und Inhalt dieses Briefs folgen aus Spohrs Antwortbrief vom 05.12.1843: „Dein Brief vom 15ten September, der aber erst vor wenigen Tagen in unsere Hände gekommen ist, hat uns Freude und Kummer gebracht, Freude, daß Ihr wohl seyd und Du wieder völlig zu Kräften gekommen bist, Kummer, daß es mit Zahns Geschäft immer noch nicht besser geht und Ihr von Neuem mit Noth und Sorgen zu kämpfen habt. Auf Deine Versicherung, daß eine Summe von 1000 Rth dem Geschäft dauernd aufhelfen könnte, habe ich mit Idas Hülfe nochmals Rath geschafft [...] Die erfreulichste Nachricht in deinem Briefe war mir die, daß sich bey unserem lieben Talchen eine gute Stimme und ein musikalisches Gehör entwickelt. [...]“.
Der Brief Spohr an Wilhelm Spohr, 17.12.1843 ergänzt den Inhalt: „Ohnlängst hatten wir einen Brief von Emilie. Sie hat nach ihrer Krankheit lange Zeit gebraucht, um sich ganz wieder zu erholen; ist nun aber wieder ganz zu Kräften gekommen. Sie schreibt viel Erfreuliches von ihrem Kinde [Nathalie Zahn, später verh. Wiegand], unter anderm, daß sich bei ihr eine schöne Stimme entwickelt und sie Aussicht habe, sie zu einer ausgezeichneten Sängerin ausbilden zu können. Sie ist völlig erwachsen, groß, stark und blühend. - Mit Zahns Geschäft würde es noch besser gehen, wenn er es weiter ausdehnen könne.“

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (05.05.2020).