Autograf: nicht ermittelt

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Erwähnte Institutionen: Hofkapelle <Kassel>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1843072014

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Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Gassner an Spohr, 08.07.1844.
Existenz und Inhalt dieses Briefs ergeben sich aus Gassners Antwortbrief vom 05.10.1844 sowie aus Ferdinand Simon Gassner, Dirigent und Ripienist für angehende Musikdirigenten, Musiker und Musikfreunde. Zugleich als Fortsetzung seiner Partiturkenntnis, Karlsruhe 1844, S. VI. Demnach übersendet Spohr den von Gassner erbetenen Plan für die Aufstellung der Kasseler Hofkapelle für eine neue Publikation Gassners (ebd., Beilage 8). Zwei Anmerkungen in dieser Publikation könnten ebenfalls auf diesen Brief zurückgehen:
1. „Spohr hat zuerst ein nicht genug zu empfehlendes Mittel, welche immer noch eine grössere Verbreitung verdiente, für Wiederholungen beim Studium eines Werkes erfunden; nämlich: ,Partitur und Stimmen an den geeigneten Stellen mit den Buchstaben des Alphabetes zu bezeichnen‘“ (ebd., S. 46f.).
2. „Spohr, der Altmeister unserer jetzigen Violinvirtuosen, duldet im Orchester keine dieser nur für Solospieler zulässigen Kunstgriffe“ (ebd., S. 53f.).
Darauf, ob Spohr die weiteren Fragen des Vorbriefs betreffend eines Engagements von zwei Gassner-Schülerinnen und zum Erhalt von Nummern der von Gassner herausgegebenen Zeitschrift für deutsche Musik-Vereine beantwortete, gibt der Antwortbrief keinen Hinweis.
Einen Postweg von wenigstens zwei Tagen vorausgesetzt, empfing Spohr diesen Brief frühestens am 10.07.1844. Da er zudem den Plan zunächst noch erstellen (lassen) musste, dürfte dieser Brief in die zweite Juli-Hälfte zu datieren sein.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (06.07.2018).