Autograf: nicht ermittelt

Erwähnte Personen: Friedrich Wilhelm Hessen-Kassel, Kurfürst
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Des Heilands letzte Stunden
Spohr, Louis : Lieder, Sgst Kl, WoO 106
Erwähnte Orte: Berlin
Kassel
Norwich
Erwähnte Institutionen: Norfolk and Norwich Triennial Festival
Singakademie <Berlin>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1842112513

http://bit.ly/1ZK6cch

Spohr



Dieser Brief folgt auf einen derzeit ebenfalls verschollenen Brief von Spohr an Täglichsbeck. Existenz, Inhalt dieses und des vorigen Briefs ergeben sich aus Täglichsbecks Antwortbrief vom 27.11.1842. Dort reagiert Täglichsbeck offensichtlich auf diesen Brief und entschuldigt sich, dass er den früheren Brief nicht gleich beantwortet habe. Daher ist es wahrscheinlich, dass er Spohrs zweiten Brief kurz vorher empfangen hatte. Demnach wäre dieser Brief – einen Postweg von mindestens zwei Tagen vorausgesetzt – bis zum 25.11.1842 entstanden. Offensichtlich erkundigt sich Spohr, ob Täglichsbeck das mit dem früheren Brief zugesandte Lied WoO 106 und das Aufführungsmaterial zu Des Heilands letzte Stunden richtig erhalten habe. Spohr bittet um Rücksendung des Aufführungsmaterials, da er es bereits wieder für eine Aufführung der Singakademie Berlin versprochen habe. Schließlich berichtet Spohr, wie ihm sein Kurfürst den Urlaub verweigert habe, um in England die Aufführung seines Oratoriums Der Fall Babylons zu leiten. Vielleicht schreibt er auch über den Erfolg dieses Werks.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (12.05.2016).