Autograf: Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig (D-LEsta), Sign. 21070 C.F. Peters, Leipzig, Nr. 850, Bl. 224f.

Sr. Wohlgeb.
Herrn C.F. Peters
Musikverleger
in
Leipzig.

Nebst zwei Paqueten Musikalien
in roth und schwarzen Wachthuch, beyde
gez. H.C.F.P.1


Cassel den 2ten Febr.
1841.

Wohlgeborener Herr,

Beykommend erhalten Sie die Partitur und sämtliche Orchesterstimmen von Jessonda, nebst den verlangten Doublirstimmen. Die Abschrift ist ganz nach der Vorschrift gemacht worden, in der Partitur und in den Rezitativen der Stimmen daher der Text weggelassen, damit die englische Übersetzung eingetragen werden kann. Obgleich ich 3 Abschreiber damit beschäftigt habe, so haben diese bey den jetzigen kurzen Tagen doch nicht früher fertig werden können. Die Rechnung der Abschreiber über die Stimmen, betragend
47 Rth. 2 Sgr. 8 Heller
75 -
F. 122. 2. 8.
liegt vorn in der ersten Violinstim[me.] Das Honorar für die Partitur habe ich Ihnen in meinem vorigen Schreiben bereits auf das billigsten berechnet.2
Mit vorzüglicher Hochachtung

Ew. Wohlgeb.
ergebenster
Louis Spohr

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Jessonda
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1841020220

http://bit.ly/2nJlWDM

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Christian Friedrich Erdmann Leede an Spohr, 14.12.1840. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Carl Gustav Probst an Spohr, 16.01.1843.

[1] Über dem Adressfeld befindet sich von anderer Hand der Eingangsvermerk des Verlags: „„1841. / Cassel, d 2 Februar / Cap[ellmeister] L. Spohr. / E. 8 Febr.“

[2] Vgl. Spohr an den Musikverlag Peters, 20.11.1840.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Wolfram Boder (22.03.2017).