Autograf: Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig (D-LEsta), Sign. 21070 C.F. Peters, Leipzig, Nr. 850, Bl. 222

Sr. Wohlgeb.
Herrn C.F. Peters
Musikverleger
in
Leipzig.1

Cassel den 20sten
Nov. 40.

Wohlgeborner Herr,

Die Partitur der Oper Jessonda kostet (inclusive der Copiatur) an Honorar 75 Rth. Preuß. Courant. Die hiesigen Abschreiber lassen sich den Bogen mit 2 Sgr. bezahlen; nach diesem Preise würden sämtliche Singstimmen, (die Chorstimmen einfach,) und sämtliche Orchesterstimmen (Bässe und Violinen doppelt,) das Papier mit eingerechnet, zwischen 40 und 50 Rth. kosten. Genauer kann ich den Preis nicht angeben, da die Gesangstimmen vertheilt sind und deren Bogenzahl folglich nicht nachgezählt werden kann.
Mit vorzüglicher Hochachtung

Ew. Wohlgeb.
ergebenster
Louis Spohr

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Jessonda
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1840112020

http://bit.ly/2nR2ou6

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf einen derzeit verschollenen Brief des Musikverlag Peters‘ an Spohr. Für den Verlag beantwortete Christian Friedrich Erdmann Leede diesen Brief am 14.12.1840.

[1] Über dem Adressfeld befindet sich von anderer Hand der Eingangsvermerk des Verlags: „„Cassel d. 20 Nov 1840. / L. Spohr. / empf d. 24t do “.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Wolfram Boder (20.03.2017).