Autograf: letzter Nachweis siehe vermutlich Inhaltsangabe
Inhaltsangabe: Sammlung Zeune – Spitta. Briefe und Urkunden von Fürsten, Staats und Kriegsmännern, Dichtern, Gelehrten und Künstlern. Versteigerung am 23.-25. November 1908 (= Katalog Stargardt), Berlin 1908, S. 111

Erwähnte Personen: Kiel, August
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Des Heilands letzte Stunden
Erwähnte Orte: Bremen
Erwähnte Institutionen: Singakademie <Bremen>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1837032414

http://bit.ly/2qAxgE4

Spohr



Die Zuordnung dieses Briefs zum Auktionskatalog ist hypothetisch. Dort ist das Datum nur ungefähr mit „1837“ angegeben, der Inhalt mit: „Ueber eines seiner Oratorien“. Denkbar, aber eher unwahrscheinlich wäre auch, dass der dort belegte Brief erst nach Riems Antwortbrief vom 20.04.1837 entstand. Aus diesem Antwortbrief ergibt sich auch der Inhalt. Demnach übersendet Spohr Solo- und Orchesterstimmen seines Oratoriums Des Heilands letzte Stunden an Riem und bittet, das Material am Tag nach Himmelfahrt (also 04.05.1837) an August Kiel nach Detmold weiterzuschicken. Möglicherweise weist Spohr auch auf seine Aufführungsanweisungen in der Partitur hin.
Das Datum ergibt sich aus Spohr an August Kiel, 18.04.1837: „Die gewünschten Quartettstimmen kann ich Ihnen nicht schicken, da ich sämtliche Orchesterstimmen sogleich nach unserer Charfreitags-Aufführung nach Bremen geschickt habe“. Demnach schrieb Spohr diesen Brief entweder am Karfreitag 24.03.1837 oder unmittelbar danach.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (31.05.2017).