Autograf: Braunschweigisches Landesmuseum Braunschweig (D-BSbl), Sign. 16864 d

Sr. Wohlgeb
Herrn Fr. Spohr
in
Braunschweig


Cassel den 24sten
März 1837.

Lieber Herr Vetter,

Empfangen Sie meinen herzlichsten Dank für die gütige Zueignung und Zusendung Ihrer, so viel Talent verrathenden Poesien.1 Ich habe sie mit großem Interesse durchgelesen und da einige sich für Komposition eignen, so werde ich Ihnen vielleicht bald eines oder das andere, von mir komponirt, zusenden können.2
Mit der Bitte, mich Ihrem Herrn Vater3 zu empfehlen, mit wahrer Hochachtung

der Ihrige
Louis Spohr

Erwähnte Personen: Spohr, Theodor
Erwähnte Kompositionen:
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1837032400

http://bit.ly/2fxSfCg

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf einen derzeit verschollenen Brief von Friedrich Spohr an Louis Spohr. Der nächste erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Louis Spohr an Friedrich Spohr, 29.08.1838, aus dem sich noch ein derzeit verschollener Brief von Friedrich Spohr an Louis Spohr erschließen lässt.

[1] Vgl. Friedrich Spohr, Gedichte, Braunschweig 1837.

[2] Louis Spohr vertonte zwei Texte von Friedrich Spohr: „An die Sterne” für vierstimmigen Chor, op. 120.4 (gedruckt 1842) und „Jagdlied” für Bariton, Violine und Klavier op. 154.2 (komponiert 1856).

[3] Theodor Spohr.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (29.11.2016).