Autograf: nicht ermittelt
Abschrift: Staatsbibliothek Berlin Preußischer Kulturbesitz – Musikabteilung mit Mendelssohnarchiv (D-B), Sign. Mus.ep. Spohr-Correspondenz 1,71

Copie.

Wien d. 27 Jul. 1836.

Herrn Dkt. Scheiner, Direktor des Theaters
in der Josephstadt hier.

Gegen die mir für Rechnung des Herrn Hofkapellmeisters Louis Spohr in Cassel deponirten

10 Stück Fr d‘or a R. 5.12
oder f. 82. 30x Conv. Münze

gebe ich im Nahmen des Hrn. L. Spohr die Zustimmung zur Aufführung seiner von ihm componirten Oper Jessonda, auf dem Josephstädter-Theater.
Unter Einem gebe ich Ihnen die Versicherung daß ich Herrn Spohr von den ganzen Vorgang unterrichte, und wo möglich das Honorar für die wenigen Aufführungen dieser Oper zu veringern suchen werde.
Sie können sonach gegen Vorzeigung dieser Zeilen das zensurirte Buch bei der Hochlöbl. k.k. Polizey- und Censur-Hofstelle beheben laßen.
Mit voller Achtung und Ergebenheit

Tobias Haslinger.

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Jessonda
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen: Josefstädter Theater <Wien>
Polizeidirektion <Wien>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1836072752

http://bit.ly/2eNVExc

Spohr



Die Abschrift dieses Briefs lag Haslinger an Spohr, 31.07.1836 bei.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (26.07.2017).