Autograf: Spohr Museum Kassel (D-Ksp), Sign. Sp. ep. 1.5 <Haslinger 18360524>

Ich erkläre hiermit, daß ich meine Oper Jessonda zur Aufführung in Wien nur an die jetzigen Pächter des Kärntnerthor-Theaters, die Herren Ballschina und Menelli verkauft habe und daher gegen jede Aufführung auf einem andern1, als dem Kärntnerthor-Theater, als einer gesetzwidrigen protestire.

Dr. Louis Spohr
Kurfürstl Hessischer Hof-
kapellmeister.

Cassel den 24sten Mai 1836.2

Erwähnte Personen: Balochino, Carlo
Merelli, Bartolo
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Jessonda
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen: Hoftheater am Kärntnertor <Wien>
Josefstädter Theater <Wien>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1836052423

http://bit.ly/2oPkoV9

Spohr



Diese Erklärung lag vermutlich Spohrs Brief an Haslinger vom gleichen Tag bei.

[1] Wie aus seinem Brief an Haslinger hervorgeht, hier offensichtlich das Josefstädter Theater.

[2] Auf der Rückseite befindet sich von anderer Hand der Empfangsvermerk des Verlags: „Spohr in Cassel / 24 März 1836. / Erklärung.“

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (27.04.2017).