Autograf: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung mit Mendelssohnarchiv (D-B), Sign. 55 Nachl 100/B,1272

Cassel den 28sten
Mai 1835.

Wohlgeborne Herren,

Beykommend übersende ich für die Oper „die Fürstin von Grenada“ für Partitur Textbuch und Decorations- und Costüm-Zeichnungen den Betrag mit f 53, x42. Das Correkturexemplar der Partitur betreffend, so schrieben Sie mir bey Übersendung des Reindrucks, daß ich es Ihnen gelegentlich zurücksenden möge. Hierzu hat sich bisher keine Gelegenheit gefunden. Ich schicke es daher jetzt mit der Post, da es uns überflüssig auch wegen der häufigen Correkturen kaum zu gebrauchen ist.
Für Ihre gütige Bestellung1 meinen ergebensten Dank. Ende Juli werden die Exemplare versandt werden können. Vorher werde ich noch das Vergnügen haben, Sie persönlich zu begrüßen.
Hochachtungsvoll

Ew. Wohlgeb.
ergebenster
Louis Spohr.2

 

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Schott
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Lobe, Johann Christian : Die Prinzessin von Granada
Spohr, Louis : Des Heilands letzte Stunden
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1835052826

http://bit.ly/2U8Jkt7

Spohr



Dieser Brief ist die Antwort auf Schott an Spohr, 23.05.1835. Der nächste belegte Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Schott, 11.10.1835.

[1] Der von Spohr im Selbstverlag herausgegebenen Klavierauszüge zu seinem Oratorium Des Heilands letzte Stunden.

[2] Auf der Rückseite des Briefs befindet sich der Empfangsvermerk des Verlags: „Spohr / Cassel, 28 Mai. 35. / P.N. 23.“

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (04.06.2020).