Autograf: nicht ermittelt

Wohlgeborner,
Hochgeehrter Herr

Indem ich mir die Freiheit nehme Ew. Wohlgeb. beyliegend eine Einladung zur Subscription auf mein neues Oratorium zu übersenden, verbinde ich damit die ergebenste Bitte, dieselbe bey den Mitgliedern des dortigen Gesangvereins und andern Freunden von der Vokalmusik cirkuliren zu lassen und sich der Einsammlung von Unterschriften gütigst unterziehen zu wollen, für welch Mühwaltung ich bey 6 Unterschriften ein Freiexemplar zu geben, mich erbiete.
Mit vorzüglichster Hochachtung habe ich die Ehre zu seyn

Ew. Wohlgeb.
ergebenster
Louis Spohr

Cassel, den 27ten Mai
1835.

Autor(en): Spohr, Louis
Adressat(en): Wassermann, Heinrich Joseph
Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Des Heilands letzte Stunden
Erwähnte Orte:
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1835052710

http://bit.ly/3hqsf7B

Spohr



Der letzte erhaltene Brief dieser Korrespondenz ist Wassermann an Spohr, 28.01.1822.
Aus Wassermann an Spohr, 30.08.1835 ergibt sich, dass er Empfänger des von Spohr verfassten Subskriptionsaufruf zum Oratorium Des Heilands letzte Stunden war, wobei das an ihn gerichtete Exemplar auf den 27.05.1835 datiert war. Dass Spohr wie in anderen Exemplaren eine persönliche Nachschrift anfügte, könnte aus Wassermanns Bemerkung im Antwortbrief folgen: „“. Demnach könnte Spohr sein Schreiben an Hans Georg Nägeli, 20.05.1835 erwähnt haben. In der Nachschrift zu diesem Exemplar seines Subskriptionsaufrufs könnte er auch eine ähnliche Bitte wie an Nägeli geäußert haben, seinen Subskriptionsaufruf in der Schweiz zu verbreiten, wo es ihm an Bekanntschaft fehle.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (24.08.2020).