Autograf: Hessisches Staatsarchiv Marburg (D-MGs), Best. 315 a Nr. 140 [Gesuche um Erlaubnis Kirchenmusik aufführen zu dürfen], Bl. 193

Namens des Vorstandes des Unterstützungsfond für Wittwen und Waisen der Mitglieder des Hofochesters hat der Unterzeichnete die Ehre, kufürstlichem Consistorio die ergebenste Anzeige zu machen, daß Sr. Hoheit der Kurprinz-Mitregent1 dem Hoforchester allergnädigst gestattet hat, die Aufführung eines Oratoriums2 zum besten dieses Fonds am Charfreitage in der Hof- und Garnison-Kirche, Abends bey Beleuchtung zu veranstalten, und da die allerhöchste Resolution ihm mündlich ertheilt wurde, zur Beglaubigung die, von Sr. Hoheit unterzeichnete Subscriptionsliste zu gefälliger Einsicht beyzulegen.

Kurfürstl. Consistorio
ganz
gehorsamster
Louis Spohr.

Cassel den 8ten April
1835.3

Erwähnte Personen: Friedrich Wilhelm Hessen-Kassel, Kurfürst
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Des Heilands letzte Stunden
Erwähnte Orte: Kassel
Erwähnte Institutionen: Hofkapelle <Kassel>
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1835040815

http://bit.ly/2HKr9mm

Spohr



[1] Der spätere Kurfürst Friedrich Wilhelm.

[2] Des Heilands letzte Stunden (vgl. Spohr an Wilhelm Speyer, 21.02.1835; Spohr an Friedrich Rochlitz, 20.04.1835).

[3] Darunter von anderer Hand: „Bestätigung“.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Karl Traugott Goldbach (20.05.2019).