Autograf: Beethoven-Haus Bonn (D-BNba), Sign. NE 241,32

Cassel den 30sten April
1834.

Wohlgeborner Herr,

Entschuldigen Sie gütigst, daß ich Ihnen erst jezt endlich das Quintett übersende; ich hatte einen Rheumatismus in der Hand, der mich am Spielen hinderte, so daß ich es erst vor ein Paar Tagen endlich zum 2ten mal bey mir hören konnte. Die Stimmen sind nun ganz correkt, doch sende ich behufs der Correktur auch die Partitur mit.
Auch erhalten Sie die gewünschte Abschrift der Partitur meines Oratoriums. Die Copialgebühren betragen 11 Rth.

Mit vorzüglicher Hochachtung
Ew. Wohlgeb.
ergebener
Louis Spohr1

Erwähnte Personen:
Erwähnte Kompositionen: Spohr, Louis : Quintette, Vl 1 2 Va 1 2 Vc, op. 91
Erwähnte Orte: Kassel
Erwähnte Institutionen:
Zitierlink: www.spohr-briefe.de/briefe-einzelansicht?m=1834043021

http://bit.ly/2346hv6

Spohr



Der letzte Brief dieser Korrespondenz ist Spohr an Simrock, 19.02.1834. Simrocks Antwortbrief vom 07.07.1834 ist verschollen.

[1] Auf der Rückseite des Briefes findet sich außerdem noch der folgende Vermerk des Empfängers: „N° 483. / Cassel den 30 Apr./4 May / 1834 / L. Spohr / Beantw. d. 7 July 1834“.

Kommentar und Verschlagwortung, soweit in den Anmerkungen nicht anders angegeben: Wolfram Boder (03.12.2015).